Chakras, Steine & Psychologie

Aktualisiert: 23. Mai

Beschwerden den Chakras zuordnen und den richtigen Stein finden


Was sind Chakras?

Die Chakralehre kommt aus der altindischen Yogalehre und ist ca. 5000 Jahren alt. Die Chakras sind demnach energetische Zentren, welche mit dem feinstofflichen Körper verbunden sind und sie beeinflussen unsere Zellen, Organe, Hormone und die Psyche. Die gesamte Lehre ist sehr komplex und ich werde hier nicht weiter darauf eingehen. Ich möchte vielmehr den Einfluss der Chakras auf unser Wohlbefinden und wie dieses durch Edelsteine unterstützt werden kann, aufzeigen. Dieser Artikel soll dabei helfen, die Beschwerden dem richtigen Chakra zuzuordnen und um danach die dafür geeigneten Steine für sich auswählen zu können.


Wo befinden sich die Chakras?

Chakras "sitzen" gemäss der Yogalehre an verschiedenen Stellen an unserem Körper. Es gibt sehr viele Chakren, wir konzentrieren uns hier auf die Hauptchakren, welche sich alle an einer Achse (energetisch) am Oberkörper befinden:

1. Das unterste Chakra ist das Wurzelchakra und befindet sich auf Steissbeinhöhe. Zu ihm gehören der Genitalbereich, der Dickdarm, die Beine, Füsse, Hände, Haut, Knochen und Zähne.

2. Darüber befindet sich das Sacralchakra, welches den Unterleib durchfliesst. Zu ihm gehören die inneren Geschlechtsorgane, Nieren, Blase und der Dünndarm.

3. Auf Magenhöhe befindet sich das Solarplexuschakra. Zu ihm gehören der obere Verdauungstrakt, der Magen, die Bauchspeicheldrüse, die Gallenblase und die Milz.

4. In der Mitte der Oberkörperachse befindet sich das Herzchakra und ist, wie der Name schon sagt, mit dem Herzen verbunden, aber auch mit dem Brustbereich, der Atmung und der Lunge.

5. Der Hals-, Nacken- und Schulterbereich gehört dem Halschakra.

6. Im Kopf, leicht oberhalb und zwischen den Augenbrauen befindet sich das Stirnchakra. Dazu gehören das Gehirn, die Augen, Nase und die Ohren.

7. Oberhalb unseres Kopfes und nicht durch unseren festen Körper fliessend, befindet sich das Kronenchakra. Es wird der Zirbeldrüse zugeordnet.


Den richtigen Stein finden

Lerne, auf deinen Körper zu achten und somatische Reaktionen wie Unwohlsein, Druck, Ziehen, Anspannung, Hitze/Kälte, Schmerz, wahrzunehmen und zu lokalisieren.

1. Sammle, wo im Körper du Beschwerden hast und schreibe sie auf.

2. Welches Chakra liegt deiner somatischen Reaktion am nächsten? Orde deine Beschwerden den Chakras zu.

3. Lies unten, ob die mit diesem Chakra zusammenhängenden Themen mit deinen Beschwerden einen Sinn ergeben. Falls ja, kannst du aus der Gruppe der vorgeschlagenen Steine, den dich am meisten anziehenden Stein wählen.

Beispiel: Frau H leidet unter Panikattacken. Sie spürt dabei immer einen Druck im Brustbereich, Atemnot, Hitzewallungen und Zittern. Die somatische Hauptreaktion findet im Brustbereich statt, die Nebenreaktion Zittern in den Händen und Beinen. Der Brustbereich gehört zum Herzchakra, das Zittern der Hände und Beine kann zum Wurzelchakra zuordnet werden. Unter der Rubrik Herzchakra liest sie, dass es mit Ängsten vor dem Alleinsein und mit der verlorenen Verbundenheit zusammenhängen könnte. Das macht für Frau H Sinn, da der Gedanke "Allein zu sein" ihre somatische Reaktion im Körper, im Brustbereich verstärkt. In der Gruppe der vorgeschlagenen Steine spricht sie der Rosenquarz sehr an. Dies ist dann ihr "richtiger" Stein. Für das Zittern in den Beinen liest sie die Rubrik Wurzelchakra und findet sich im Verlust von Sicherheitsgefühl wieder. In der Gruppe der Wurzelchakra-Steine gefällt ihr der Obsidian am besten. Den wählt sie dann aus. Nun hat Frau H für ihre Beschwerde der Panikattacken zwei passende Steine zur Unterstützung gewählt.


  1. Wurzelchakra-Themen: Stabilität, Ur-Vertrauen

Das Wurzelchakra ist metaphorisch gesehen, der Boden, auf dem wir stehen. Je verwurzelter, desto stabiler stehen wir. Sicherheitsgefühl, Unerschütterlichkeit und Ur-Vertrauen hängen damit zusammen. Sicherheitsverluste in der Kindheit z.B. durch traumatische Erlebnisse wie Scheidung, Unfälle, Missbrauch usw. können zu einem geschwächten Wurzelchakra führen. Das Wurzelchakra beeinflusst unsere physische Kraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit. Ist das Wurzelchakra geschwächt, kann es zu einem geschwächten Immunsystem, geschwächter körperlicher Leistungsfähigkeit, Existenz- und Verlustängsten, innerer Unruhe, Rastlosigkeit und Schlafstörungen kommen. Beschwerden mit Beinen, Füssen, Haut, Dickdarm und Knochen können auf ein geschwächtes Wurzelchakra hindeuten.


Wurzelchakra-Steine:

Obsidian (Trauma, Schock, Erstarrung, Mut), Turmalin schwarz (Schutz, Sicherheit), Achat (Ur-Vertrauen, Geborgenheit), Granat (Widerstandskraft, Ausdauer, Mut), Iolith (Unerschütterlichkeit), Bronzit (Erdung, Ausdauer, Geduld), Moosachat (Belastbarkeit, Lymphfluss, hartnäckige Infekte), Zirkon (Verlustangst), Hämatit (Kraft, Stärke), Rubin (Lebenskraft, Stärke), versteinertes Holz (Erdung, Entspannung), Jaspis (Erdung, Ausdauer, Beruhigung), Heliotrop (Immunsystem, Abgrenzung), Epidot-Unakit (Leistungsfähigkeit, Immunsystem), Dumortierit (Gelassenheit, Zuversicht), Rauchquarz (Schlaf, Erdung), Mookait (Anpassung, Geborgenheit, Zittern), Onyx (Schutz, Selbstvertauen), Amethyst (Verarbeitung, Loslassen, Haut), Charoit (Belastbarkeit, Überwindung), Sugilit (starke Beruhigung bei Ängsten, Schmerzlinderung).


2. Sacralchakra-Themen: Schöpferkraft

Das Sacralchakra ist mit dem Darmtrakt und den inneren Geschlechtsorganen verbunden. Geschlechts- und Unterleibsorgane, die Gebärmutter, die Nieren und die Blase werden energetisch durch das Sacralchakra versorgt. Beschwerden in diesem Bereich weisen auf ein geschwächtes Sacralchakra hin. Mögliche Zusammenhänge sind tabuisierende, einengende, strenge Erziehungserfahrungen und das Fortführen dieser Muster im Erwachsenenalter.

Ein aktives Sacralchakra fördert Lebenslust, Energie, Begeisterungsfähigkeit, kreative Schöpferkraft, Fruchtbarkeit, Motivation, Spontanität, Weichheit/Entkrampfung, Zugänglichkeit, Sexualität, Leidenschaft und ausgeglichene Emotionalität. Neigt man zu Gehemmtheit, Anspannung/Verkrampfung, Verdrängung von Gefühlen, Erschöpfung und Lustlosigkeit, Unterleibsbeschwerden oder -krämpfen, Darmbeschwerden, hormonell bedingten, überbordenden Emotionen, sollte man das Sacralchakra unterstützen.


Sacralchakra-Steine:

Mondstein (Zyklusnormalisierung, PMS, emotionale Balance), Chrysokoll (Ausgeglichenheit), Malachit (Sanftmut, Gefühlstiefe), Azurit-Malachit (Entkrampfung), Amazonit (Ausgeglichenheit, Entkrampfung), Zoisit-Rubin (Regeneration, Fruchtbarkeit),

Fuchsit-Rubin, Karneol (Vitalität, Standfestigkeit), Thulit (Lust, Lebensfreude, Fruchtbarkeit, Regeneration), Ozeanchalcedon (Zysten, Regeneration, Fruchtbarkeit), Rhodochrosit (Energie, Extrovertiertheit), Perle (Gefühlsverarbeitung), Bernstein (Schmerzlinderung, Wärme, Unbeschwertheit), rosa Moosachat (Darmbalance, Ekel), Petalit (Verarbeitung, Zyklus), Opal (Spontanität, Lust, Trockenheit), Magnesit (Entspannung, Entgiftung), Serpentin (Entspannung, Schutz), Apatit (Motivation, Regeneration), Stromatolith (Darm, Anpassung), Nephrit (Erschöpfung, geschwächte Nebennieren).


3. Solarplexuschakra-Themen: Macht/Ohnmacht, Selbst-/Fremdbestimmung

Das Solarplaxuschakra ist mit dem Magen, der Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und der Milz verbunden. Verdauungsbeschwerden, Gastritis, Diabetes und Übergewicht können mit einem geschwächten Solarplexuschakra in Zusammenhang stehen. Bei diesem Chakra geht es auch um Selbstbestimmung, Abgrenzung, Handlung, Machen und Macht.

Für das "Machen" braucht es Antrieb, Energie, Zuversicht, Selbstvertrauen und Eigenverantwortung. Eine überbehütende, ängstliche wie auch unterdrückende Erziehungserfahrung kann zu mangelnder Selbstständigkeit (Passivität), mangelndem Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeitserleben führen.

Bei Hilflosigkeit-, Überforderungs- und Ohnmachtsgefühlen spüren viele Menschen einen Knoten oder Druck im Magenbereich. Diese Gefühle sind Trigger aus der Kindheit. Als Kind ist man bei einer "Übermacht" in der Tat hilflos, unterlegen und ausgeliefert. Im Erwachsenenalter geht es darum zu erkennen, dass wir als Erwachsene nicht mehr hilflos sind, etwas tun können, und die Möglichkeit der Selbstbestimmung haben.


Exkurs Opferrolle: "Ich bin die "arme" Person, ich wurde ungerecht behandelt". Eine solche Denkweise erzeugt Selbstmitleid und Groll auf andere. Solche Gefühle führen zu negativem Gedankenkreisen und setzen den Körper unter enormen Stress. Stress löst Cortison aus und hat auf Dauer auf unserem Körper schädliche Auswirkungen. Auch das Abnehmen gelingt nicht, wenn wir häufig unter Stress stehen (Zusammenhang zwischen Solarplexus und Übergewicht). Wir können uns von dieser Opferhaltung lösen, indem wir die Verantwortung für unsere Gefühle und entsprechenden Verhaltens-/Vermeidungsmuster übernehmen. Sich zu fragen, warum rege ich mich hier so auf oder warum fühle ich mich als Opfer und dabei nicht die Schuld auf den Anderen zu schieben, sondern die eigenen Trigger zu finden.

Die besten Steine, um sich aus der Opferrolle oder Hilflosigkeitsgefühlen zu distanzieren: Tigerauge, Tigereisen, Fluorit, Amazonit, Larimar.


Themen beim Solarplexuschakra sind auch Extrovertiertheit, Durchsetzungsfähigkeit, Willensstärke, Disziplin, Konfliktfähigkeit, Zielstrebigkeit, Erfolg und materielle Fülle. Erfolg und finanzielles Wachstum bedingen Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit, Weitsicht und Mut, sich und seine Fähigkeiten nach Aussen zeigen zu wollen.


Solarplexus-Steine:

Tigerauge/Tigereisen (Selbstvertrauen, Selbstbestimmung, Abgrenzung), Citrin (Zuversicht, Erfolg, Bauchspeicheldrüse), Topas Imperial (Selbstvertrauen, Unabhängigkeit, Stimmungsaufheller, Fruchtbarkeit), Pyrit (Selbsterkenntnis, Magenbeschwerden), Jaspis rot (Antrieb, Disziplin, Energie), Aragonit-Calcit (Abgrenzung, Selbstvertrauen, Entspannung), Calcit gelb (starke Nerven, Gelassenheit), Sonnenstein (Optimismus, Zuversicht), Fluorit (Selbstbestimmung, Abgrenzung), Amazonit (Selbstbestimmung, Ausgeglichenheit), Smaragd (Selbstbestimmung, Wachstum), Larimar (Eigenverantwortung, Gehirn), Charoit (Selbstvertrauen, Entschlossenheit, Angst, Zwänge).


4. Herzchakra-Themen: Selbstwert, Bindung

Somatische Reaktionen wie Druck, Engegefühle, Atemnot, chronischer Husten usw. im Brust-/Herz-/Lungenbereich wurzeln oft in mangelnden Selbstwert-, Abgrenzungs- und Zugehörigkeitsgefühlen. In der Kindheit machen wir oft die Erfahrung von Abwertung, Ablehnung, "Alleingelassenwerden" und "Ausgeschlossensein". All diese Erfahrung kann zur schmerzhaften Schlussfolgerung führen, dass wir nicht wertvoll oder liebenswert sind, wenn wir nicht genügen.

Blockaden im Herzchakra können zu Verausgabung bis zur Erschöpfung (du bist nie gut genug), Überanpassung, Nicht-Nein-Sagen können, Abhängigkeiten, Ablehnungsangst, Angst vor dem Verlassenwerden/Allein

sein, Versagensängsten, Neigung zu Schuldgefühlen, aber auch zu mangelndem Einfühlungsvermögen, Lieblosigkeit, Abwertung, Intoleranz, Eifersucht und narzisstischen Zügen führen.

Wenn man am Herzchakra arbeiten will, geht es um die Erkenntnis, dass jedes Lebewesen gleichwertig ist, unabhängig von Merkmalen wie Leistung, Verhalten, Aussehen etc. Es geht um die Akzeptanz und Integration aller Anteile, auch der vermeintlichen "Schwächen", auch bei anderen. Das ist Selbstliebe und Toleranz auf Basis einer globalen Wertigkeit. Dies bereitet den Boden für echtes Selbstvertrauen und für das Ausleben des eigenen Potenzials. Gleichzeitig hilft diese Erkenntnis des eigenen Werts (im Sinne der Gleichwertigkeit), dass man sich selbst und seinen Bedürfnissen Wichtigkeit zollt und bereit ist, diese zu schützen und nach aussen zu kommunizieren.


Exkurs Schuldgefühle: die meisten Menschen haben Mühe "Nein" zu sagen, weil sie danach das schlechte Gewissen plagt, den anderen im Stich gelassen oder ihm ein Ablehnungsgefühl gegeben zu haben. Dies gründet oft auf eigenen Schmerzerfahrungen in der Kindheit. Man will anderen diesen Schmerz nicht antun. Verständlich. Jedoch lassen viele ausser Acht, dass dieses "Nein" Erwachsenen gilt, welche nicht hilflos und abhängig sind wie wir uns damals in der Kindheit gefühlt haben. Erwachsenen ist es zuzumuten, dass wenn sie ein "Nein" hören, sich eine andere Lösung suchen können, weil jeder für sich selbst verantwortlich ist. Das "Nein" sollte dabei freundlich und begründet kommuniziert werden. Wenn man vom Gegenüber verstanden wird, reduziert sich das Schuldgefühl. Die beste "Nein-Sagen" Stein-Mischung ist eine Mischung aus Herz- und Halschakra-Steinen: Rosenquarz (Bedürfnisse wahrnehmen, Freundlichkeit), Rhodonit (Schuldgefühle), Sodalith/Lapislazuli (die eigene Wahrheit kommunizieren).


Herzchakra-Steine:

Rosenquarz (Selbstliebe, Selbstfürsorge, Herz), Rhodonit (Wundheilung, Schuldgefühle), Kunzit (Hingabe, Demut, Sehnen-/Nervenschmerzen), Prehnit (Akzeptanz, Sorgen, Fettstoffwechsel), Magnesit (Selbstannahme, Entspannung), Aventurin (Aufmunterung, Loslassen), Morganit, Apophyllit, Manganocalcit, Chrysopras, Vesuvian, Peridot, Baryt.


5. Halschakra-Themen: Ausdruck, Identität, Kommunikation

Die Energie des Halschakras beeinflusst den Halsbereich, Kiefer, Kehlkopf, Nacken, Schultern und das Gehör. Auch die Schilddrüsenfunktion wird beeinflusst. Ein geschwächtes Halschakra kann zu Schilddrüsen- und Gewichtsproblemen, Kopfschmerzen, Halsbeschwerden und verspanntem Nacken führen. Dabei hängt dies mit unterdrückter Wut zusammen, das "Nichtaussprechen-können" oder "Herunterschlucken" der eigenen Meinung führt zu Wut auf die anderen wie auch auf sich selbst. Oft erleben wir dann ein Gefühl von einem Kloss im Hals oder Stimmverlust. Wenn man zu Zurückhaltung und Unterdrückung der eigenen Meinung neigt, dann ist das Arbeiten an diesem Chakra sinnvoll.

Ein aktives Halschakra ermöglicht das freie Sprechen der eigenen Wahrheit. Dazu braucht es die Wahrnehmung der eigenen Identität und ein "in sich selbst gefestigt sein". Selbsterkenntnis, Authentizität, Unbeeinflussbarkeit, Ehrlichkeit zu sich selbst und anderen sind wichtige Themen in Beziehungen.


Halschakra-Steine:

Lapislazuli (Loslassen, eigene Wahrheit sprechen), Sodalith (Selbsttreue, Struktur), Chalcedon gebändert (Verständlichkeit, Sprachfluss), Aquamarin, Disthen (klares Sprechen unter Druck), Chrysokoll (Direktheit), Iolith, Apatit (Offenheit, Kommunikation), blauer Calcit, Fluorit.

Wenn man Ängste hat, die eigenen Meinung zu sagen, macht es Sinn, zum Halschakra-Stein noch einen Wurzelchakra-Stein hinzuzunehmen. Z.B. Iolith mit Granat oder Chrysokoll mit Obsidian.

Falls man zu Gereiztheit, Wutausbrüchen und Aggressivität neigt, sollte man beruhigende und Aggressivität mindernde Steine wählen wie Magnesit, Serpentin, Chrysokoll, grüner Moosachat, gelber Calcit, Stichtit, Bernstein, Sonnenstein.


6. Stirnchakra-Themen: Sinneswahrnehmung, Klarheit, Nüchternheit

Das Stirnchakra liegt auf der Höhe des Gehirns, der Augen, Nase, Ohren. Auch das das Nerven- und Hormonsystem werden davon beeinflusst. Zentrale Themen sind mentale Klarheit, Konzentration, Gedächtnis, Vernunft, emotionale Stabilität, aber auch die sensitiven und medialen Sinne, Visionen, Intuition und der Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein geschwächtes Stirnchakra steht in Verbindung mit Frustration, Lernblockaden, Konzentrationsstörungen, Verwirrung, Zerstreutheit, emotionaler Instabilität, Schlafstörungen, Suchtverhalten, Zwängen, wahnhaftem Erleben und epileptischen Anfällen. Durch Fokus halten, Unterscheidungsfähigkeit, was relevant ist oder irrelevant, und nüchterner Betrachtung, ermöglichen wir uns die nötige Distanz, um gelassen durchs Leben zu gehen, unser Potential zu erkennen und unsere Ziele zu erreichen.


Stirnchakra-Steine:

Bergkristall (Wahrnehmung, neutrale Klarheit, Harmonisierung), Amethyst (Wachheit, Fokus, Distanz), Labradorit (Illusionen durchschauen, Kreativität), Fluorit (Lernen, Auffassungsgabe), Larimar (Gehirn), Lepidolith (Konzentration, innerer Frieden), Disthen (klares Denken), Saphir, Aquamarin, Smaragd, Chiastolith, Amazonit, Rauchquarz, Sodalith, Lapislazuli (mentale Klarheit, Struktur), Mondstein (Intiution, Unterscheidungsfähigkeit), Dumortierit (Distanz, Hoffnung), Calcit weiss, Charoit, Sugilith,


7. Kronenchakra: Lebenssinn, Visionen, Spiritualität, Verbundenheit, Einssein, psychische Störungen «ohne Ursache» und Härtefälle.

Das Kronenchakra liege ausserhalb unseres Körpers, wird aber mit der Zirbeldrüse in Verbindung gebracht. Die Zirbeldrüse ist mitten im Gehirn ein Sinnesorgan mit Lichtrezeptoren. Sie steuert unter anderem die Melatoninausschüttung, somit den Schlaf-Wach-Rhythmus. Dabei wandelt es das Serotonin (entspannend und stark stimmungsaufhellend) bei Dunkelheit in Melatonin um. Wissenschaftler vermuten, dass die Zirbeldrüse einen halluzinogenen Stoff (DMT) produzieren und auf uns berauschend wirken kann. DMT ermöglicht auch, vollkommen neuartige Gedankenstrukturen und Empfindungen zu erschaffen. Man vermutet, dass die heutige vorwiegend künstliche Lebensweise und Belastung mit Schwermetallen durch falsche Ernährung, Umweltbelastung und Strahlungen die Zirbeldrüse in ihrer Funktion beeinträchtig.

Eine Störung im Kronenchakra kann mit folgenden Themen zusammenhängen: Paranoia, Suizidgedanken, Alkoholismus, Zwänge, Magersucht, chronische Schlafstörung, chronische Unzufriedenheit/Kummer/Depression ohne erkennbaren Grund, geistige Erschöpfung, Lebensfrust, Sinnlosigkeit, Weltschmerz, (Beziehungs-, Wohnort-, Arbeits-)Verlust. Hier braucht es neben komplexen und giftigen Steinen auch Steine, welche uns Hoffnung, Zuversicht, Sicherheit und Aufmunterung geben. Am besten wäre eine Kombination aus allen drei Kategorien plus Bergkristall.


Kronenchakra-Steine:

Arsen- oder Bleihaltige Steine: Auripigment, Apatit, Pyrit, Variscit, Schalenblende. Spuren in: Lapislazuli, Sugilith

Chemisch komplexe Steine: Sugilith, Charoit, Apatit, Lapislazuli, Epidot-Unakit.

Giftige Steine: Auripigment, Realgar, Vanadinit

Sulfate: Wirken beruhigend, (bei Überbordung) hemmend und entschleunigend. Bieten Schutz gegen äussere Einflüsse und vor psychischer und kognitiver Überlastung. Helfen, psychische Erkrankungen zu lindern und schädliche Entwicklungen abzubrechen. Können bei chronischer Schlafstörung helfen. Angelit, Baryt, Coelestin, Gips, Selenit, Alabaster.



Wie anwenden?

Die gewählten Steine können dann als Trommelstein oder in Schmuckform am Körper getragen werden. Die ungiftigen Heilsteine können auch als Edelsteinwasser getrunken werden. Am Abend können sie auch unter das Kissen gelegt werden.


Anmerkung: Die Steine wirken hier unterstützend im ganzheitlichen Sinne und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte, sie ersetzen keine ärztliche Hilfe.

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